António Brito Guterres, Experte für Stadtstudien, erklärt, dass man in Portugal 113 % des Durchschnittsgehalts benötigt, um ein durchschnittliches Haus zu bezahlen, was das Land bei den europäischen Kriterien beim Vergleich von Löhnen und Wohnungspreisen hervorhebt. Diese Zahl veranschaulicht die schwerwiegende Krise der Wohnungszugänglichkeit, die Lissabon besonders betrifft.
Der Experte vertritt die Ansicht, dass die Lösung für dieses Problem in einer erheblichen Erhöhung des Angebots an öffentlichem Wohnraum in Portugal liegt. Seiner Meinung nach reicht es nicht aus, lediglich den lokalen Wohnraum zu begrenzen, wie Plattformen für kurzfristige Vermietung, um die Situation zu lösen.
Der europäische Vergleich zeigt, dass Portugal in dieser Hinsicht negativ heraussticht, mit einer Diskrepanz zwischen Einkommen und Wohnkosten, die weit über dem Durchschnitt anderer europäischer Länder liegt. Diese Analyse erfolgt im Kontext einer zunehmenden Debatte über Wohnungspolitik im Land.




