Der Partido Socialista warf dem Chega vor, mit seinen Vorschlägen zur Senkung der Energiesteuer (Imposto Sobre os Produtos Petrolíferos - ISP) und der Mehrwertsteuer auf verschiedene Produkte einen "Schwindel" zu präsentieren. Die Kritik kam von dem Sozialisten Eurico Brilhante Dias, der der Ansicht war, dass die vom Chega vorgeschlagenen Maßnahmen im laufenden Jahr nicht umsetzbar sind.
Laut PS zielen die Vorschläge des Chega darauf ab, der Regierung einen "Fluchtweg" zu bieten, das heißt, der Regierung zu ermöglichen, schwierige Entscheidungen in steuerlichen Fragen zu vermeiden. Die Sozialisten argumentieren, dass die vom Chega vorgebrachten Maßnahmen kurzfristig nicht realisierbar sind und dass die rechte Partei lediglich nach einem Vorwand sucht, damit die Regierung nicht direkt handelt.
Der PS forderte außerdem direktes Handeln der Regierung anstatt von Lösungen, die es der Regierung ermöglichen, ihren Verantwortungen zu entkommen. Die politische Spannung entsteht vor dem Hintergrund einer Debatte über die Lebenshaltungskosten und die Besteuerung von Kraftstoffen und grundlegenden Lebensmitteln.




