Forscher haben entdeckt, dass die lebhaft roten Wandmalereien im Zuojiang-Flusstal in China, die vor etwa 2.000 Jahren geschaffen wurden, möglicherweise den wiederholten Monsunregenfällen durch die Verwendung von menschlichem Blut standgehalten haben. Die chemischen Analysen identifizierten menschliche Proteine in einem Bindemittel unter dem roten Pigment von Huashan, das dazu beigetragen haben soll, das Pigment mit dem Felsen zu verbinden.
Die Autoren der neuen Studie vermuten, dass diese Verwendung von menschlichem Blut mit Geburts- oder Fruchtbarkeitsritualen zusammenhängen könnte, obwohl sie anerkennen, dass es sich um eine Hypothese und nicht um eine bestätigte Tatsache handelt.
Jahrzehntelang haben sich die Forscher gefragt, wie diese Felskunst es geschafft hat, so lange praktisch unbeschädigt zu bleiben, den widrigen klimatischen Bedingungen der Region ausgesetzt.
Die Entdeckung stellt einen wichtigen Hinweis dar, um die bei der Schaffung dieser jahrtausendealten Kunst verwendeten Techniken und die möglichen kulturellen oder ritualen Praktiken zu verstehen, die mit den Malereien verbunden sind.




