Die Raucher haben ein geringeres Risiko, die Parkinson-Krankheit zu entwickeln, ein Phänomen, das die Wissenschaftler seit einiger Zeit zu erklären versuchen. Man glaubte lange Zeit, dass Nikotin für diese schützende Wirkung verantwortlich sein könnte, aber eine neue Studie widerspricht dieser Theorie und deutet auf eine andere Substanz hin.
Die Forschung legt nahe, dass Kohlenmonoxid, ein giftiges und tödliches Gas im Zigarettenrauch, das fehlende Puzzlestück sein könnte, um diese Beziehung zu erklären. Laut Clara Bueno Lopez, Hauptautorin der Studie und vom IFLScience zitiert, ist Kohlenmonoxid dafür bekannt, "vor oxidativem Schaden zu schützen und Entzündungen zu reduzieren", Eigenschaften, die zur Verringerung des Parkinson-Risikos beitragen könnten.
Die Studie könnte den Weg für neue Behandlungen der Parkinson-Krankheit ebnen, obwohl die Forschung noch in einem frühen Stadium ist. Die Forscher warnen, dass Rauchen weiterhin schwerwiegende Gesundheitsrisiken birgt, daher sollte diese Entdeckung nicht als Anreiz zum Rauchen missverstanden werden.




