Die Organisation Rewilding Portugal warf den Behörden vor, den Wolfsschutz in Portugal zu behindern, und forderte "klare Regeln" zum Schutz der Art. In Erklärungen gegenüber der Agentur Lúria kritisierte der Vertreter Pedro Prata die Untätigkeit der zuständigen Stellen und erklärte, dass "es so aussieht, als ob alle nur darauf warten, dass es gut geht, ohne etwas zu tun".
Der Konflikt entsteht in einem Kontext von Spannungen zwischen Naturschützern und lokalen Gemeinschaften, insbesondere in der nördlichen Region des Landes, wo die Präsenz des Wolfes am bedeutendsten ist. Die Rewilding-Bewegung vertritt die Ansicht, dass das Fehlen definierter Gesetzgebung die Artenschutzbemühungen für die Art beeinträchtigt.
Pedro Prata, als Vertreter der Organisation, machte deutlich, dass das Ziel nicht darin besteht, Meinungen zu sammeln, sondern konkrete und verbindliche Maßnahmen umzusetzen. Die Position von Rewilding Portugal unterstreicht die Dringlichkeit, einen regulatorischen Rahmen zu schaffen, der das Zusammenleben zwischen dem Wolf und den menschlichen Aktivitäten in der Region ermöglicht.




