Beziehungsexperten erklären, dass intensive Treffen, Sommerromanzen und Liebeserklärungen, die nur wenige Tage nach dem ersten Kontakt gemacht werden, nicht unbedingt Zeichen falscher Gefühle sind. Allerdings kann die Eile, eine Verbindung zu sichern, Unsicherheit, Einsamkeit, Angst vor Verlassenwerden und ein idealisiertes Bild der anderen Person offenbaren.
Die Psychoanalytikerin Helena Trujillo sagt, dass es in den ersten Momenten einer Beziehung üblich ist, dass das Gefühl mehr mit den Erwartungen der verliebten Person verbunden ist als mit den tatsächlichen Eigenschaften des neuen Partners. Ihr zufolge verlieben sich Menschen in eine Projektion, die sie auf die andere Person machen, und projizieren persönliche Wünsche und Bedürfnisse auf jemanden, der noch wenig bekannt ist.
Der Artikel erklärt, dass die Person die Lücken mit einer vorgestellten Version des Partners füllt und beginnt, sich auch mit dieser Fantasie zu verbinden. Das Problem taucht auf, wenn das Zusammenleben eine Realität offenbart, die weit vom konstruierten Bild entfernt ist.
Der Psychologe José Antonio Juárez, ein im Text erwähnter Experte, trägt ebenfalls zur Analyse des Themas bei und betont die Bedeutung, die psychologischen Mechanismen hinter frühen Liebeserklärungen in Beziehungen zu verstehen.




