Der brasilianische formale Arbeitsmarkt verzeichnete in der dritten Amtszeit von Präsident Lula, zwischen 2023 und Juni 2026, einen positiven Saldo von 5,4 Millionen Arbeitsplätzen und demonstrierte damit ein Wachstum bei der Schaffung formeller Stellen.
Jedoch zeigt die Analyse, dass die Einstiegsgehälter das Wachstum des Mindestlohns im Zeitraum nicht vollständig begleiteten. Die Zuwächse bei den anfänglichen Gehältern der Neueinstellungen waren auf die Hälfte des Prozentsatzes der Erhöhung des Mindestlohns beschränkt.
Darüber hinaus konzentrierte sich die Beschäftigungsschöpfung auf Arbeitnehmer mit abgeschlossener Sekundarschulbildung, was auf eine Konzentration der formellen Stellenangebote in einem bestimmten Bildungsqualifikationsbereich hindeutet.
Der Artikel präsentiert eine detaillierte Momentaufnahme des formellen Arbeitsmarktes in diesem Zeitraum und zeigt, dass trotz des positiven Saldos bei der Schaffung von Arbeitsplätzen die Gehaltsgewinne nicht gleichmäßig verteilt wurden.




