Künstliche Intelligenz hat immer mehr Menschen mit Körperbildkrisen in die Arztpraxen geführt. Das Phänomen wird als direkte Folge der Nutzung von Programmen und Filtern beschrieben, die veränderte Versionen des Gesichts der Nutzer zeigen.
Die Bauingenieurin Shelly Gizzi, 41 Jahre alt, ist ein zitiertes Beispiel. Sie fand ihre Nase immer ein wenig zu groß und mochte es nicht, sich im Profil zu sehen, hatte aber nie eine Operation in Betracht gezogen. Nach der Nutzung von Programmen mit künstlicher Intelligenz und Filtern begann sie, ihr Aussehen in Frage zu stellen, indem sie sich mit einer schmaleren Nase, runderen Augen und einem definierteren Kinn sah.
Der Artikel weist darauf hin, dass sich früher Menschen der Generation, die in den 1990er Jahren aufgewachsen ist, mit unrealistischen Schönheitsstandards verglichen, die sie in Filmen sahen, während heute die künstliche Intelligenz für den Wunsch nach Veränderung verantwortlich ist. Shelly berichtet, dass man mit dieser Technologie „alles in greifbarer Nähe hat".
Schließlich gab Gizzi nach langen Gesprächen mit ihrer Ärztin den Gedanken an eine Nasenoperation auf.




