Eine wissenschaftliche Studie zeigt, dass die globale Erwärmung die Lebensdauer der vom Menschen errichteten Infrastrukturen um bis zu 25 Jahre verkürzen könnte. Die Forschung hebt hervor, dass Strukturen zunehmend widrigen Klimabedingungen ausgesetzt sind, die ihren Degradationsprozess beschleunigen.
Der Forscher Víctor Yepes von der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) erklärt, dass die globale Erwärmung den strukturellen Zerfall von Bauwerken beschleunigt. Gleichzeitig verstärkt dieses Phänomen die eingebetteten Kohlenstoffemissionen in Baumaterialien.
Diese Situation entsteht aufgrund des zunehmenden Bedarfs an vorzeitigen Abrissen und ungeplanten Reparaturen von Infrastrukturen. Die durch den Klimawandel verursachte beschleunigte Abnutzung erfordert Eingriffe, die unnötig wären, wenn die Strukturen ihre ursprüngliche Lebensdauer erreichen könnten.
Die Studie verdeutlicht die Verknüpfung zwischen Klimawandel und dem Bausektor und deutet darauf hin, dass die Auswirkungen der globalen Erwärmung weit über die Umwelt hinausgehen und direkt die Haltbarkeit menschlicher Bauwerke sowie den CO2-Fußabdruck ihrer Instandhaltung beeinflussen.



