Der ADN Madeira kritisierte öffentlich den Anstieg der Lebenshaltungskosten in der Region und vertrat die Ansicht, dass das Wachstum des Tourismussektors nicht zu einer gleichwertigen Verbesserung der Lebensbedingungen der Familien auf Madeira führt. Die Partei, geleitet von Eduardo Quintal, verweist auf die Preisentwicklung bei Wohnraum, bei Kraftstoffen und bei anderen Waren und Dienstleistungen als Belege für diese Diskrepanz.
Laut Daten, die von der Partei angeführt wurden, lag die regionale Jahresteuerung bei 4,1%, ein Wert über den 3,3%, die auf nationaler Ebene verzeichnet wurden. Dieser Unterschied zeigt aus der Perspektive des ADN, dass die Einwohner Madeiras einem intensiveren inflationären Druck ausgesetzt sind als der Rest des Landes.
Die Partei hob auch erhebliche Anstiege in bestimmten Sektoren hervor, wobei Energieprodukte einen Anstieg von 14,2% und Transportwesen eine Erhöhung von 8% verzeichneten. Diese Daten bestärken laut dem ADN die Notwendigkeit einer besonderen Aufmerksamkeit für die Folgen des Tourismuswachstums in der regionalen Wirtschaft.



