Auf dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der BRICS-Gruppe, die sich als Vertreter des Globalen Südens bezeichnet, verteidigte Wladimir Putin die Erweiterung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen und positionierte sich für eine Reform, die den Entwicklungsländern eine stärkere Vertretung einräumt.
Der chinesische Präsident Xi Jinping rief zur Ablehnung von "Souveränitätsverletzungen" auf, in einer impliziten Anspielung auf internationale geopolitische Spannungen, ohne spezifisch irgendwelche Länder oder Konflikte zu benennen.
Der indische Premierminister Narendra Modi forderte einen konkreten Fahrplan für die Reform der Weltordnung und unterstrich die Notwendigkeit, multilaterale Institutionen zu modernisieren, um die aktuelle geopolitische Realität widerzuspiegeln.
Die Veranstaltung findet in einem Kontext wachsender Rivalität zwischen Großmächten und Diskussionen über die Neugestaltung der Weltordnung statt, wobei die BRICS-Länder versuchen, ihren Einfluss in internationalen Institutionen zu stärken.



