Die von Passos Coelho vorgestellte wirtschaftliche Studie sorgt in der portugiesischen politischen Sphäre für Kontroversen. Das Dokument, das wirtschaftliche und steuerliche Fragen behandelt, ist zum Zielpunkt des Debatte zwischen verschiedenen Parteien geworden.
Carlos Pereira, Mitglied der PS, betrachtete die Studie hauptsächlich als Mittel zur Förderung des internen Streits im PSD, um hauptsächlich die Position von Passos Coelho gegen Luís Montenegro innerhalb der Partei zu stärken. Diese Lesart zielt darauf ab, den Inhalt des Dokuments abzuwerten.
Im Gegensatz dazu vertrat Sandra Ribeiro von der Partei Chega die Ansicht, dass die Studie einen Mehrwert für das Land darstellen könnte, und deutete an, dass ihr Wert über die reine interne politische Strategie des PSD hinausgeht.
Die Episode veranschaulicht die bestehenden Spannungen im PSD zwischen Passos Coelho und der aktuellen Führung von Montenegro, wobei die Oppositionsparteien die Studie je nach ihren eigenen politischen Agenden unterschiedlich interpretieren.




