Paulo Penteado, brasilianischer Staatsanwalt und Lusodeszendent, kam nach Portugal, um an einem Internationalen Kongress für juristische Zusammenarbeit und Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität teilzunehmen. Während seines Besuchs gab er dem SOL ein Interview, in dem er vor den Gefahren warnte, die die brasilianische kriminelle Organisation PCC (Primeiro Comando da Capital) für Portugal darstellt.
Penteado äußerte Besorgnis über die Präsenz des PCC in Portugal und betonte, dass konkrete Gründe dafür sprechen, dass Portugal auf diese Bedrohung achten sollte. Der brasilianische Kriminelle unterstrich, dass die PCC-Mafia eine äußerst gefährliche Organisation ist und dass ihre Expansion in andere Länder eine erhebliche Herausforderung für die portugiesischen Behörden darstellt.
Seiner Meinung nach gibt es nur zwei wirksame Möglichkeiten, diese kriminelle Organisation zu bekämpfen: durch mehr Ermittlungen und durch die Verhängung wirksamerer, härterer Strafen. Diese Botschaft wurde im Rahmen des Kongresses zur internationalen juristischen Zusammenarbeit und Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität übermittelt, bei dem Experten aus verschiedenen Ländern Strategien zur Bekämpfung krimineller Netzwerke diskutierten, die über nationale Grenzen hinweg operieren.




