Innenminister Luís Neves hat die Gewerkschaften der PSP und die Verbände der GNR zu neuen Verhandlungen am 17. und 29. September einberufen. Das Ministerium stellte klar, dass die Terminfestlegung keine Reaktion auf die Proteste war, sondern die Erfüllung des ursprünglich vorgesehenen Kalenders. Es wurde betont, dass Luís Neves stets sagte, die Verhandlungen würden im September wieder aufgenommen, auch bei der regelmäßigen Anhörung in dieser Woche.
Die Sitzung am 17. September soll den Abschluss der Verhandlungen über den Sonderzuschlag für die Flughafengrenzkontrolle zum Ziel haben, während die Sitzung am 29. September der Umstrukturierung der Laufbahnen und der Arbeitszeitorganisation gewidmet sein wird.
In dieser Woche kündigten die Gewerkschaft der Polizeiberufe (ASPP) und der Verband der Berufsjustiz (APG/GNR) einen gemeinsamen Protestzyklus an, da sie der Meinung sind, dass die Versprechen zur Gehalts- und Laufbahnerneuerung nicht eingehalten wurden. Es geht um die Nichteinhaltung des Abkommens von 2024, das den Risikozuschlag um 300 Euro erhöhte, aber die Gehalts-, Laufbahn- und Bewertungsreform noch nicht umgesetzt hat.
Die ASPP legte einen Demonstrationskalender zwischen dem 22. September und dem 30. Oktober vor, mit bereits festgelegten Protestaktionen in Porto (24. September), Leiria (1. Oktober), Faro (14. Oktober) und Lissabon (8. Oktober), der sich auf weitere Städte wie Coimbra, Guimarães und die autonomen Regionen ausweiten könnte. Der ASPP-Präsident Paulo Santos erklärte, dass ein „vollständiges Aushöhlen der PSP im operativen Bereich" stattfinde und man der Meinung sei, dass der Protest trotz der neu angesetzten Sitzungen Realität bleiben müsse.




