Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und das Welternährungsprogramm (WFP) haben einen dringenden Aufruf zur Bereitstellung von 54 Millionen Dollar gestartet, um vorbeugende Maßnahmen in Mosambik, Madagaskar, Malawi und Simbabwe umzusetzen. Mit der Annäherung des als El Niño bekannten Klimaphänomens wird der Finanzierungsbedarf noch kritischer, da 42 Millionen Dollar fehlen, damit die Maßnahmen vor dem potenziell verheerenden Einschlag, der für die kommenden Monate erwartet wird, umgesetzt werden können.
In Mosambik sind die ersten Anzeichen dafür, dass die Folgen des El Niño schwerwiegend sein werden, bereits sichtbar. Der WFP-Experte Domingos Reane warnte, dass dieses Ereignis eines der intensivsten der letzten Jahrzehnte sein könnte, mit einer kritischen Phase, die für das vierte Quartal 2026 erwartet wird und sich bis Februar 2027 erstreckt. Es wird geschätzt, dass etwa 3,7 Millionen Menschen im Land von dem Phänomen betroffen sein könnten, was die Dringlichkeit einer wirksamen und sofortigen Reaktion unterstreicht.
Die Bedeutung vorbeugenden Handelns wird von Khalid Cassam, FAO-Experte, hervorgehoben, der betonte, dass jeder Dollar, der in vorzeitige Maßnahmen investiert wird, bis zu sieben Dollar an Notfallkosten vermeiden kann. Dies umfasst die Einführung von Frühwarn




