Eine Bürgerinitiative hat einen Vorschlag eingereicht, um die anfängliche Elternzeit in Portugal auf sechs Monate zu verlängern. Der Gesetzentwurf wurde im Januar in erster Lesung genehmigt, wird aber erst am kommenden Mittwoch in der Einzelberatung diskutiert und abgestimmt. Die Parteien hatten daher Zeit, die Initiative zu analysieren und ihre Änderungsvorschläge zu präsentieren.
PSD, Bloco de Esquerda, Livre, PCP und Chega schlugen Änderungen an der Bürgerinitiative vor. Zu den von den Parteien vorgeschlagenen Änderungen gehören eine Elternzeit von bis zu acht Monaten, ein Zuschuss für Frühgeborene und ein spezifischer Schutz für Ein-Eltern-Familien.
Der ursprüngliche Vorschlag zur Verlängerung der Elternzeit auf sechs Monate zielt darauf ab, den Eltern mehr Zeit zu geben, sich in den ersten Lebensmonaten um ihre Kinder zu kümmern. Die Parteien schlagen nun vor, über diesen Wert hinauszugehen, wobei einige politische Kräfte eine noch längere Periode befürworten.
Die Debatte in der Einzelberatung am nächsten Mittwoch bietet den Parteien die Gelegenheit, ihre Änderungsvorschläge zu diskutieren und abzustimmen. Das Ergebnis könnte zu einem anderen endgültigen Text führen als dem, was in der ersten Lesung genehmigt wurde.




