Forscher entdeckten, dass Babys, die von Müttern mit Anämie geboren wurden, im Vergleich zu Babys von Müttern ohne diese Erkrankung kleinere Gehirne haben. Die Studie zeigte einen durchschnittlichen Unterschied von 4% im Gesamthirnvolumen zwischen den beiden untersuchten Gruppen.
Diese Erkenntnis ist besonders bedeutsam, da alle Mütter in der Studie nur unter leichter Anämie litten und nicht unter schweren Formen der Erkrankung. Die Tatsache, dass selbst leichte mütterliche Anämiewerte messbare Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung der Babys haben, unterstreicht die Bedeutung der Überwachung und Behandlung dieser Erkrankung während der Schwangerschaft.



