Der Streik beim INEM wurde nach dem Eingreifen der Gesundheitsministerin aufgehoben, die during der Verhandlungen mit den Fachkräften „Engagement" zeigte. Der Verhandlungsprozess führte zu einer Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der medizinischen Notfallversorgung in Portugal.
Unter den wichtigsten vereinbarten Maßnahmen werden fünf neue Fahrzeuge für Sofort-Lebensrettung (SIV) in Gebieten des Landes eingeführt, die derzeit nicht über eine angemessene Versorgung verfügen. Zusätzlich werden zehn weitere Fahrzeuge von Krankenwagen begleitet, um die territoriale Abdeckung zu verbessern.
Im Rahmen der Stärkung der Humanressourcen ist eine Ausschreibung für die Einstellung von 200 neuen Technikern bis Ende des Jahres vorgesehen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Personallücken zu schließen, die den Betrieb des INEM beeinträchtigt haben.
Die Feuerwehrleute werden ebenfalls von den vereinbarten Maßnahmen erfasst, mit dem Versprechen einer zusätzlichen spezialisierten Ausbildung für diese Fachleute, die eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung von Notfallsituationen spielen.

