Ein Forschungsteam analysierte über mehr als 20 Jahre insgesamt 30.000 Beobachtungen von 405 Arthropodenarten, einer Gruppe, die Insekten und Krebstiere umfasst, in den einheimischen Wäldern der Azoren.
Die Studie kam zu dem Schluss, dass die Biodiversität in diesen Inselökosystemen nicht notwendigerweise vor dem Zusammenbruch steht, was der pessimistischen Tendenz widerspricht, die häufig mit dem globalen Biodiversitätsverlust in Verbindung gebracht wird.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die einheimischen Wälder der Azoren als relativ stabile Lebensräume für diese Arten fungieren, von denen viele gesunde Populationen über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten können.
Diese Untersuchung bietet eine differenziertere Perspektive auf den Zustand der Biodiversität und zeigt, dass nicht alle Ökosysteme dem gleichen Bedrohungsniveau ausgesetzt sind und einige eine größere Widerstandsfähigkeit aufweisen können als erwartet.



