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Warum das Immunsystem manchmal zum Tumorwachstum beiträgt

Público11. September 2026 um 07:18

Forscher des Salk Institute in den Vereinigten Staaten haben einen neuen Weg identifiziert, der erklärt, warum das Immunsystem unter bestimmten Umständen zum Tumorwachstum beitragen kann. Die Entdeckung konzentriert sich auf eine Proteinfamilie, deren chronische Exposition mit einer mitochondrialen Dysfunktion verbunden ist.

Dieser Signalweg führt bei prolongierter Aktivierung zu einer Immunsuppression, das heißt, zu einer Schwächung der Fähigkeit des Immunsystems, Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Den Forschern gelang es, die Verbindung zwischen der chronischen Exposition gegenüber diesen Proteinen und der Fehlfunktion der Mitochondrien nachzuverfolgen, die die für die Energieproduktion verantwortlichen zellulären Strukturen sind.

Die resultierende Immunsuppression ermöglicht es Tumorzellen, sich effizienter zu entwickeln und zu vermehren, da das Immunsystem seine schützende Funktion nicht mehr ausüben kann. Dieser Mechanismus stellt einen bedeutenden Fortschritt im Verständnis dar, wie die Tumormikroumgebung die Abwehrkräfte des Organismus manipulieren kann.

Die Ergebnisse dieser Studie ebnen den Weg für die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien, die auf diesen spezifischen Signalweg abzielen, und könnten potenziell die Immunfunktion wiederherstellen und die Krebstherapien verbessern.

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