Eine in China durchgeführte Studie identifizierte einen Zusammenhang zwischen hohen Arbeitsstressniveaus und einem erhöhten Auftreten von erektiler Dysfunktion bei jungen Männern. Die Studie begleitete 826 Vollzeitbeschäftigte im Alter von 22 bis 40 Jahren zwischen 2022 und 2024.
Unter den Teilnehmern, die der Gruppe mit dem höchsten beruflichen Stress zugeordnet wurden, wiesen 54% Erektionsschwierigkeiten auf. In der Gruppe mit dem geringsten Druck lag der Anteil bei 8%.
Die Forscher bewerteten fünf Aspekte der beruflichen Routine: Anzahl der gearbeiteten Stunden, Autonomie bei Entscheidungen, Unterstützung durch Vorgesetzte, Beziehungen zu Kollegen und Druck durch Beförderungen. Anhand der Antworten wurden die Teilnehmer in vier Gruppen eingeteilt, vom niedrigsten bis zum höchsten Stressniveau.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Routine geprägt von langen Arbeitstagen, Leistungsdruck und geringer Unterstützung durch Vorgesetzte Auswirkungen haben kann, die über das berufliche Umfeld hinausgehen und die sexuelle Gesundheit der Arbeitnehmer beeinträchtigen.




