Die Generalitat hat beim Obersten Gerichtshof Berufung gegen die Urteile des Obersten Gerichtshofs der Valencianischen Gemeinschaft eingelegt, die die Einstellung der Bauarbeiten an 15 Bildungseinrichtungen für rechtswidrig erklärten. Die Rechtsabteilung der Generalitat hat auf Anweisung des von José Antonio Rovira geleiteten Bildungsministeriums diese Rechtsmittel gegen die Gerichtsentscheidungen eingelegt.
Der Konflikt hat seinen Ursprung in der Entscheidung der aktuellen Regierung vom Juli 2023, den Bau dieser 15 Bildungseinrichtungen zu stoppen, die von der vorherigen Botànic-Regierung durch den Edificant-Plan genehmigt worden waren. Diese Einstellung wurde von den Regionalgerichten als rechtswidrig betrachtet.
Die angefochtenen Urteile gaben den lokalen Gebietskörperschaften und den Oppositionsparteien recht, die die Entscheidung zur Einstellung der Bauarbeiten angefochten hatten. Allerdings bedeutet die Berufung an den Obersten Gerichtshof, dass die endgültige Lösung während des Gerichtsverfahrens ausgesetzt bleibt.
Auf praktischer Ebene führt dieser Rechtsstreit zu einer neuen Verzögerung bei der Fertigstellung dieser 15 Schulen und lässt die Bildungsprojekte der betroffenen Gemeinden ungewiss.




