Der ehemalige Premierminister José Sócrates kehrte am Donnerstag vor die Gerichte zurück und erschien ohne die Anwesenheit eines Anwalts vor der Justiz. Dies war ein weiterer öffentlicher Auftritt von Sócrates im Kontext der gegen ihn angestrengten Gerichtsverfahren.
Während seiner Stellungnahme erklärte Sócrates, dass ein gutes Abkommen der Grupo Lena vom ehemaligen Führer des CDS-PP, Paulo Portas, verhandelt worden sei. Diese Erklärung fällt im Rahmen eines Gerichtsverfahrens im Zusammenhang mit der Grupo Lena.
Der Fall wirft Fragen zu Handels- und Finanzabkommen im portugiesischen Unternehmensumfeld auf. Sócrates soll diese Erklärungen während seines Gerichtsauftritts gemacht haben.
Paulo Portas, ehemaliger Zentristenführer und späterer Minister, wird von Sócrates direkt als verantwortlich für die Verhandlung des genannten Abkommens genannt. Das Verfahren entwickelt sich weiter mit den unterschiedlichen Positionen der beteiligten Parteien.




