Der Vertrieb Europa Filmes, verantwortlich für den Spielfilm "Dark Horse", die Filmbiografie des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, hat beschlossen, die Festlegung des Kinostarttermins zu verschieben. Der Generaldirektor des Unternehmens, Wilson Feitosa, erklärte, es sei nicht "verantwortungsvoll", die Produktion anzusetzen, solange ein Risiko eines gerichtlichen Verbots der Vorführung bestehe.
Die Zukunft des Werks wurde durch eine neue Ungewissheit geprägt, nachdem die Bundespolizei eine Operation zur Untersuchung von Verdachtsmomenten bei der Filmfinanzierung eingeleitet hatte. Die Produktion, die bereits mehrfach verschoben wurde, wartet nun auf Fortschritte in den Ermittlungen.
Feitosa betonte, dass der Vertrieb derzeit keinen neuen Veröffentlichungstermin verfolge. Intern sei man sich einig, dass jede Entscheidung über den Kinostart des Films zunächst ein Szenario erfordere, in dem kein Risiko von Fragen oder gerichtlichen Maßnahmen bestehe, die die Vorführung unterbrechen könnten.
Bis zur Klärung der Situation gilt für Europa Filmes die Orientierung, den Veröffentlichungsstart nicht voranzutreiben. "Der Filmstart muss frei von möglichen Hindernissen sein", erklärte der Geschäftsführer und räumte ein, dass der Ausgang der Ereignisse noch nicht absehbar sei.




