Die Umweltvereinigung Quercus warf der Regierung vor, die Agência Portuguesa do Ambiente (APA) und das Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas (ICNF) „hinter verschlossenen Türen" umzustrukturieren, und drückte tiefes Bedauern über den Mangel an Transparenz in diesem Prozess aus. Die Umweltorganisation erklärt, dass sie seit vier Monaten auf ein Treffen mit der Umweltministerin wartet, um diese Änderungen zu besprechen, ohne bisher eine Antwort oder Einladung zur Teilnahme am Umstrukturierungsprozess erhalten zu haben.
Die Quercus äußerte Bedenken über die Art und Weise, wie diese Umstrukturierung durchgeführt wird, ohne öffentliche Beteiligung oder Konsultation der Organisationen des Sektors. Der Verein ist der Ansicht, dass Fragen von so großer Bedeutung für das Umweltmanagement des Landes nicht ohne die Einbeziehung der Zivilgesellschaft und spezialisierter Einrichtungen auf diesem Gebiet entschieden werden sollten.
Die Umweltministerin versicherte hingegen, dass die Reform „praktisch fertig" sei, um in den Gesetzgebungsprozess einzutreten, und deutete an, dass der Prozess in einem fortgeschrittenen Stadium sei und dass die wichtigsten Entscheidungen bereits intern von der Exekutive getroffen worden seien. Diese Position steht im Gegensatz zu den Appellen von Quercus für mehr Offenheit und Dialog über die Zukunft dieser beiden für die portugiesische Umweltpolitik grundlegenden Einrichtungen.




