Der Präsident der portugiesischen Nationalversammlung, José Pedro Aguiar-Branco, hat verfassungsrechtliche Bedenken bezüglich eines von der Partei Chega vorgelegten Gesetzentwurfs geäußert. Die gesetzgeberische Initiative zielt darauf ab, eine Priorität für portugiesische Kinder und Kinder aus EU-Mitgliedstaaten bei Schulanmeldungen einzuführen.
Der Gesetzentwurf von Chega sieht vor, dass Kinder aus Portugal und aus anderen EU-Mitgliedstaaten bei der Schulanmeldung Vorrang haben. Dieser Vorschlag erfolgt im Kontext einer Debatte über Bildungspolitik und Einwanderung in Portugal.
Nun ist es Sache des Verfassungsgerichts zu prüfen, ob das Gesetz mit der portugiesischen Verfassung und dem europäischen Recht vereinbar ist. Die verfassungsrechtliche Prüfung ist ein übliches Verfahren für Gesetzentwürfe, die rechtliche Fragen aufwerfen könnten.




