Carlos Cortes, Präsident der Ärztekammer, kritisierte öffentlich den mangelnden Ehrgeiz bei den Maßnahmen zur Stärkung des Nationalen Gesundheitsdienstes. Der Verantwortliche äußerte Besorgnis über die Unzureichendheit der festgelegten Ziele zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Portugal.
Der Präsident vertrat die Ansicht, dass die Regierung als Zielsetzung die Sicherstellung eines Hausarztes für alle Portugiesen anstreben sollte, und betrachtete das derzeitige Ziel einer Abdeckung von etwas über 80 Prozent der Bevölkerung als eindeutig unzureichend.
Carlos Cortes betonte, dass die Universalität des Zugangs zur primären Gesundheitsversorgung eine absolute Priorität sein sollte, und argumentierte, dass Millionen von Portugiesen weiterhin keinen zugewiesenen Hausarzt haben. Diese Situation stellt nach Ansicht des Verantwortlichen einen schwerwiegenden Mangel im öffentlichen Gesundheitssystem dar.




