Die Europäische Kommission kündigte an, dass sie beabsichtigt, die europäische Gesetzgebung in Bereichen wie Landwirtschaft, Fischerei und Migration an die spezifische Realität der ultraperipheren Regionen anzupassen, einschließlich der Azoren und Madeiras. Diese Initiative erfolgt im Rahmen einer umfassenderen Strategie, um auf die besonderen Bedürfnisse dieser Regionen einzugehen.
Die ultraperipheren Regionen stehen vor einzigartigen Herausforderungen aufgrund ihrer geografischen Lage, die weit vom europäischen Festland entfernt ist, was ihre Entwicklungsmöglichkeiten einschränkt und höhere Kosten in verschiedenen Sektoren mit sich bringt.
Brüssel erkennt an, dass die aktuelle europäische Gesetzgebung nicht immer die spezifischen Bedingungen dieser Regionen berücksichtigt und Anpassungen erfordert, um sicherzustellen, dass die gemeinschaftlichen Politiken für alle Hoheitsgebiete wirksam und gerecht sind.
Dieser Vorschlag zur gesetzgeberischen Anpassung fügt sich in die Bemühungen der Europäischen Kommission ein, ein gerechteres Europa zu fördern, das an die territoriale Vielfalt seiner Mitgliedstaaten angepasst ist.




