Die Bundespolizei hat am Donnerstag eine Operation eingeleitet, um die Finanzierung des Films Dark Horse zu untersuchen, eine Filmbiografie über den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro. Die Behörde ermittelt den mutmaßlichen Missbrauch von Parlamentsmitteln für die Realisierung des Werks und vollstreckte 49 Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbeschlüsse, die vom Richter des Obersten Gerichtshofs, Flávio Dino, angeordnet wurden.
Laut Ermittlungen soll der Präsidentschaftskandidat der PL-RJ, Flávio Bolsonaro, vom Bankier Daniel Vorcaro, ehemaliger CEO der Banco Master, 24 Millionen US-Dollar — etwa 134 Millionen Real zum damaligen Kurs — für die Finanzierung der Filmbiografie des ehemaligen Präsidenten angefordert haben. Diese Information wurde im Mai vom Intercept Brasil veröffentlicht.
Der Wert des Films fällt auf, weil er den im inländischen Markt üblichen Betrag bei weitem übersteigt. Das Budget von Dark Horse wäre höher als das der preisgekrönten Filme O agente secreto (2025) und Ainda estou aqui (2024). Mit 24 Millionen US-Dollar könnten außerdem 15 der letzten großen internationalen Filme produziert werden.




