Der Internationale Währungsfonds hat Ricardo Reis aus dem Rennen um den Posten des Chefökonomen der Institution ausgeschlossen. Die Entscheidung erfolgte nach Kritik von Reis am US-Präsidenten Donald Trump.
Ricardo Reis ist ein portugiesischer Wirtschaftswissenschaftler an der Columbia-Universität in den Vereinigten Staaten. Er galt als einer der Favoriten für die Position des Chefökonomen des IWF, die nach dem Ausscheiden von Pierre-Olivier Gourinchas vakant wurde.
Die Kritik von Reis an Trump soll der ausschlaggebende Faktor für seinen Ausschluss aus dem Auswahlverfahren gewesen sein. Der Vorfall zeigt die Spannungen zwischen fachlichen und politischen Überlegungen bei der Besetzung von Führungspositionen in multilateralen Institutionen.
Der IWF hat die spezifischen Gründe für Reis' Ausschluss nicht offiziell kommentiert. Die Institution setzt das Auswahlverfahren fort, um die Position des Chefökonomen zu besetzen, eine der wichtigsten Stellen in der Führungsstruktur des Fonds.




