Der Stadtrat von Lissabon wurde verurteilt, 463.000 Euro im Fall Russiagate zu zahlen. Das Urteil erging in einem Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Übermittlung sensibler Daten an russische Stellen.
Zwischen 2013 und 2021 schickten die Dienste der Stadtverwaltung von Lissabon Daten über Anti-Putin-Aktivitäten an russische Stellen. Diese Situation erstreckte sich über mehrere Jahre, während derer sensible Informationen übermittelt wurden.
Der Fall betrifft direkt den Stadtrat von Lissabon und die russischen Stellen, die die Daten erhielten. Das Urteil stellt eine der größten finanziellen Konsequenzen für eine portugiesische Stadtverwaltung in einem solchen Verfahren dar.
Der Russiagate wurde zu einem der bedeutendsten Verfahren im Zusammenhang mit der Übertragung sensibler Daten nach Russland und wirft Fragen über die Sicherheitsprotokolle der portugiesischen Kommunalverwaltung auf.




