Die teureren Kraftstoffe verschärfen den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Portugals gegenüber Spanien zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Preisunterschiede zwischen den beiden Ländern verstärkt haben. Portugiesische Unternehmer äußern Besorgnis über diese Situation und sind der Ansicht, dass sie der nationalen Wirtschaft und der Wettbewerbsfähigkeit der portugiesischen Unternehmen schadet.
Premierminister Luís Montenegro entschied sich für eine neutrale Position in dieser Frage und ergriff keine so aggressiven Maßnahmen wie der spanische Nachbar. Im Gegensatz dazu ging Pedro Sánchez, Premierminister von Spanien, in seinen Äußerungen weiter, um die Eskalation der Kraftstoffpreise einzudämmen.
Die Preisdifferenz zwischen Portugal und Spanien nimmt zu, was Portugal in eine nachteilige Position in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit versetzt. Die portugiesischen Unternehmer warnen, dass diese Situation insbesondere die Sektoren betrifft, die am stärksten von Kraftstoffen abhängig sind, wie Transport und Industrie.
Die Situation ergibt sich in einem bereits herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld für Portugal, in dem der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Spanien eine wachsende Besorgnis für die nationale Wirtschaftsstruktur darstellt.



