Justizministerin Rita Júdice erkannte die Existenz struktureller Probleme im portugiesischen Strafvollzugssystem an. In öffentlichen Erklärungen räumte die Regierungsvertreterin ein, dass die Situation in den Gefängnissen nicht ideal ist und dass Maßnahmen erforderlich sind, um diese Mängel zu beheben.
Die Gefängnispopulation ist seit März dieses Jahres deutlich gestiegen, was den Druck auf das System erhöht. Dieses Wachstum stellt eine zusätzliche Herausforderung für die Behörden bei der Verwaltung der Strafvollzugseinrichtungen dar.
Rita Júdice bekräftigte, dass das Gefängnis von Lissabon bis 2028 geschlossen wird, und hielt an dem zuvor eingegangenen Engagement fest. Die Ministerin legte fest, dass ein Flügel des Gefängnisses noch in diesem Jahr geschlossen werden soll.



