Ein Forscherteam der Gruppe TROPA, die zur Universität Complutense in Madrid und zum Institut für Geowissenschaften (IGEO-CSIC) gehört, hat entdeckt, dass der Atlantische Ozean eine entscheidende Rolle bei der Vorhersage des El-Niño-Phänomens spielen könnte, einem der Hauptmotoren der globalen Klimavariabilität.
El Niño ist gekennzeichnet durch die ungewöhnliche Erwärmung der tropischen Pazifikgewässer, die atmosphärische Veränderungen auslöst, die sich weit über diese Region hinaus ausbreiten und das Klima in verschiedenen Teilen der Welt beeinflussen, einschließlich der Iberischen Halbinsel.
Gemäß der Untersuchung ist der Korrelationseffekt in den iberischen Ländern zwar ziemlich gering, ist jedoch normalerweise mit dem Anstieg der Temperaturen auf globaler Ebene verbunden.
Die Entdeckung legt nahe, dass es zur Vorwegnahme eines der größten Klimaphänomene des Planeten erforderlich sein könnte, die Aufmerksamkeit auf den Atlantischen Ozean zu richten, was neue Möglichkeiten der Vorhersage und Vorbereitung für die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft auf globaler Ebene eröffnet.




