D. Carlos I. von Portugal war ein weltweiter Pionier der Ozeanographie, der sich der Erforschung der portugiesischen See widmete und 12 wissenschaftliche Expeditionen leitete, aus deren Tiefen des Atlantiks Arten an die Oberfläche brachte, die noch nie zuvor gesehen worden waren. Seine Arbeit ermöglichte es ihm, der Erste zu sein, der die Fauna der portugiesischen Gewässer kannte und verbreitete, und hinterließ ein international wissenschaftlich anerkanntes Vermächtnis.
Der König war auch leidenschaftlich an verschiedenen Künsten und unterschiedlichen Wissenschaftszweigen interessiert, doch sein größter Beitrag war zweifellos die eingehende Erforschung der Ozeane. Aus den Tiefen des Atlantiks brachte D. Carlos unbekannte Meereskreaturen mit, die heute im Aquarium Vasco da Gama bewundert werden können.
Jedoch wird D. Carlos I. auch wegen seines tragischen Endes in Erinnerung behalten. Am 1. Februar 1908 wurde der König mitten auf dem Terreiro do Paço in Lissabon von Republikanern und Mitgliedern der Carbonária ermordet, in einem Vorfall, der als Königsmord in die portugiesische Geschichte einging.




