Die Erde hat im Laufe ihrer geologischen Geschichte große Eiszeiten durchgemacht, und die natürlichen Zyklen des Planeten helfen zu erklären, wie das Eis wieder über die Kontinente vorrücken kann. Diese Zyklen werden durch Variationen der Erdumlaufbahn, die Neigung der Erdachse und andere astronomische Faktoren bestimmt, die die Menge an Sonnenstrahlung beeinflussen, die die Oberfläche erreicht.
Allerdings warnen die Wissenschaftler, dass es einen Faktor gibt, der diese Naturgeschichte erheblich verändert. Die von menschlichen Aktivitäten stammenden Kohlendioxidemissionen (CO2) verändern das Klimagleichgewicht der Erde in beispiellosem Ausmaß.
Gemäß der vorgestellten Forschung könnte die Menschheit unwissentlich die nächste Eiszeit durch die Ansammlung von Treibhausgasen in der Atmosphäre verzögern. Dieser anthropogene Effekt könnte die natürlichen Mechanismen stören, die normalerweise zum Vorrücken des Eises führen würden.
Die Forscher untersuchen weiterhin die langfristigen Auswirkungen dieser vom Menschen verursachten Klimaveränderungen auf die Gletscherzyklen des Planeten und was dies für die Klimazukunft der Erde bedeutet.



