Die Rhinoplastik ist ein chirurgischer Eingriff, der eine zentrale Struktur des Gesichts verändert und sowohl die Gesichtsproportionen als auch in einigen Fällen die Atmungsfunktion beeinflusst. Gemäß der American Society of Plastic Surgeons (ASPS) kann die Operation die Größe, Breite, das Profil, die Nasenspitze und Asymmetrien der Nase verändern sowie atmungsbedingte Schwierigkeiten im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen korrigieren.
Die ASPS empfiehlt, den Eingriff individuell zu behandeln, mit realistischen Zielen während der chirurgischen Planung. Die Individualisierung ist von grundlegender Bedeutung, da Maße, die für ein bestimmtes Gesicht als angemessen gelten, nicht immer dieselbe ästhetische Balance in einem anderen erzeugen.
Eine in der Zeitschrift Aesthetic Plastic Surgery veröffentlichte und in der wissenschaftlichen Datenbank PubMed verfügbare Studie analysierte die Nasenproportionen von Frauen verschiedener ethnischer Gruppen und verglich sie mit den traditionell als ästhetische Referenzen verwendeten neoklassischen Kanons. Die Ergebnisse zeigten Unterschiede zwischen den untersuchten ethnischen Gruppen.




