Die spanische Regierung hat das erste Portal des staatlichen öffentlichen Wohnungsbestands ins Leben gerufen, das als CASA 47 bezeichnet wird. Dieses Portal zielt darauf ab, den Zugang zu öffentlichem Wohnraum im Land zu zentralisieren und zu erleichtern, und stellt eine der Maßnahmen der Regierung zur Bewältigung der Wohnungskrise dar.
Das Mietpreissystem des Portals ist an das Einkommen der Mieter gekoppelt, was bedeutet, dass der zu zahlende Betrag je nach der finanziellen Leistungsfähigkeit jedes Haushalts variiert. Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass öffentlicher Wohnraum für Familien mit unterschiedlichen Einkommensniveaus erschwinglich ist.
Die durch das Portal angebotenen anfänglichen Verträge haben eine Laufzeit von 14 Jahren und bieten den Mietern thus eine größere vertragliche Stabilität. Diese verlängerte Laufzeit stellt eine zusätzliche Garantie für diejenigen dar, die staatlichen Wohnraum in Anspruch nehmen.
Ministerpräsident Pedro Sánchez verteidigte das öffentliche Eingreifen im Wohnungssektor als Mittel zur Erweiterung des Angebots und zur Gewährleistung des Zugangs zu Wohnraum. Diese Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie der spanischen Regierung zur Stärkung der Rolle des Staates in der Wohnungspolitik.




