Pop Vegan ist ein Restaurant im Gebiet der Rua Augusta in São Paulo, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Zugang zu veganem Essen zu demokratisieren. Das Restaurant bietet ein Buffet für 24 R$ an, bei dem die Gäste so viel essen können, wie sie möchten, und erfüllt damit sein Versprechen von Zugänglichkeit. Der Autor des Textes betont, dass das Pop Vegan, anders als andere Orte, die von volkstümlicher Küche sprechen, aber hohe Preise für einfache Gerichte verlangen, tatsächlich zugängliches Essen anbietet.
Der Kritiker Ian Oliver, verantwortlich für den wöchentlichen Newsletter „O Crítico Antigourmet", lobte das Engagement des Restaurants für faire Preise. Er wies jedoch darauf hin, dass es ein Problem bei der sensorischen Umsetzung der Gerichte gibt. Das Essen kann die geschmacklichen Erwartungen nicht vollständig erfüllen.
Der Text behandelt ein sogenanntes „in der veganen Küche wiederkehrendes Komplex", das Gefühl, dass nach dem Entfernen von Fleisch, Milch und Eiern eine Leere zurückbleibt, die gefüllt werden muss. Die Köche übertreiben dann bei den Gewürzen, Farben, geräucherten Aromen, Süßungsmitteln und Düften.
Das Ergebnis dieser übermäßigen Kompensation wird als Ansammlung und Übermaß beschrieben, anstatt als Reinheit und Hervorhebung der natürlichen Zutaten. Der Autor deutet an, dass das Problem darin besteht, die Abwesenheit von tierischen Zutaten zu verbergen, anstatt das zu feiern, was auf dem Tisch übrig bleibt.




