„Ich finde kein Publikum, das von den populistischen Ideen der radikalen Rechten betäubt ist. Im Gegenteil, es ist eher verärgert und reaktiv."Foto von Ronê Ferreira auf Pexels
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„Ich finde kein Publikum, das von den populistischen Ideen der radikalen Rechten betäubt ist. Im Gegenteil, es ist eher verärgert und reaktiv."

CNN Portugal5. September 2026 um 08:00

Der Regisseur Tiago Rodrigues ist mit dem Stück „La Distance" nach Portugal zurückgekehrt, das die Beziehung zwischen einem Vater und einer Tochter untersucht. Das Stück behandelt eines der Paradoxien unserer Zeit: Je mehr die Technologie uns ermöglicht, mit dem gesamten Planeten in Kontakt zu treten, desto mehr versetzt sie uns in eine Position der Isolation gegenüber denen, die uns umgeben.

Tiago Rodrigues ist derzeit Direktor des Festival d'Avignon, einem der renommiertesten Theaterfestivals Europas. In dem Interview, das das Stück begleitet, erklärt er, dass er kein Publikum vorfindet, das von den populistischen Ideen der radikalen Rechten betäubt ist, sondern vielmehr ein Publikum, das eher verärgert und reaktiv ist.

Der Regisseur vertritt die Ansicht, dass das Theater einer der Orte ist, an denen man dem entgegenwirken kann, was er als unvermeidlichen Tsunami der Bildschirme in unserem Leben bezeichnet, eine Sorge, die er besonders für junge Menschen als relevant erachtet. Das Stück kommt thus zu einem Zeitpunkt nach Portugal, an dem Rodrigues weiterhin internationale Präsenz als Künstler und Kulturprogrammierer zeigt.

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