Tony Gatlif ist tot, der franko-algerische Filmemacher gilt als Chronist der Zigeunerseele. Der Regisseur hatte eine Karriere, die ein halbes Jahrhundert dauerte, und war bekannt für seine Arbeit rund um die Kultur und Identität der Zigeuner.
Im Laufe seines Schaffens arbeitete Gatlif mit angesehenen Schauspielern wie Fanny Ardant, Romain Duris und Vincent Lindon zusammen und drehte Filme, die Themen wie die Marginalisierung und die Freiheit der Zigeunervölker erforschten.
Der Filmemacher wurde auf renommierten Filmfestivals ausgezeichnet, darunter Cannes und Locarno, und festigte damit seinen Status als einer der relevantesten europäischen Regisseure seiner Generation.
Sein Werk war geprägt von der Verteidigung der Zigeunerkultur und der Anprangerung der Ungerechtigkeiten, denen diese Gemeinschaft ausgesetzt ist, und wurde zu einer einzigartigen Stimme im Weltkino.




