Der Artikel befasst sich mit dem Phänomen des sogenannten „Mercy Sex" oder „Sex aus Barmherzigkeit", ein Ausdruck, der als „Sex aus Rücksichtnahme" übersetzt werden kann oder, im Brasilianischen üblicher, als „Sex aus Verpflichtung", in der Alltagssprache auch als „Erfüllung der ehelichen Pflichten" bezeichnet. Der Artikel wurde von der New York Post veröffentlicht und beleuchtet eine Realität, die viele Frauen erleben: sexueller Verkehr ohne echtes Verlangen, motiviert durch die Angst vor Konsequenzen oder durch den Wunsch, die eheliche Harmonie aufrechtzuerhalten.
Der Vergleich, der im Artikel angestellt wird, stellt diese Situation mit dem Bezahlen einer Stromrechnung gleich: Die Person ist nicht begeistert von der Aufgabe, fürchtet aber die Konsequenzen, sie nicht zu erledigen. Obwohl der Vergleich zum Lachen anregen könnte, betont der Artikel, dass das Thema einen tiefen Schmerz birgt, den viele Frauen nur zu gut kennen.
Der Bericht basiert auf einer Studie, die im Journal of Sex & Marital Therapy veröffentlicht wurde. Die Forscher analysierten Daten aus klinischen Studien, die mit Tausenden von Frauen durchgeführt wurden, bei denen die Hypoaktive Sexualitätsverlangensstörung diagnostiziert wurde, eine Erkrankung, die durch anhaltenden Mangel an sexuellem Verlangen in Verbindung mit erheblichem Leid gekennzeichnet ist.
Der Artikel verweist auch auf einen YouTube-Kanal namens „Sem desejo" (Ohne Verlangen) von Regina, der Tipps und Informationen über Sex und Beziehungen bietet.




