Die Verlängerung der Umweltlizenz von Refit im Jahr 2024 wurde nach Druck der obersten Ebene der Regierung von Gouverneur Cláudio Castro (PL) gewährt, trotz technischer Studien, die auf ein Bodenverseuchungsrisiko hinwiesen. In den Tagen vor der Abstimmung, die die Verlängerung genehmigte, sprach sich der damals neu ernannte Bernardo Rossi, heute Kandidat für das Abgeordnetenhaus des Bundes durch die Partei União Brasil, direkt mit dem Präsidenten des Instituto Estadual do Ambiente (Inea), Renato Jordão Bussiere, über die Erteilung der Lizenz ab.
In den Nachrichten, die in den Bericht der Bundespolizei aufgenommen wurden, kommen die Feierlichkeiten beider nach der Genehmigung der Lizenz zum Vorschein, ebenso wie Beleidigungen gegen Vertreter des Ibama und der UERJ, die vor dem Risiko von Umweltauswirkungen infolge der Verlängerung gewarnt hatten.
Der Untersuchung der Bundespolizei zufolge zeigt der Nachrichtenaustausch die Existenz einer kriminellen Organisation, die innerhalb der Umweltschutzbehörden des Staates Rio de Janeiro tätig ist und die fragwürdigen Interessen privater Stellen diente, wobei sie die technischen Stellungnahmen ihrer eigenen Strukturen missachtete.




