Volkswagen hat einen umfassenden Umstrukturierungsplan genehmigt, der die Streichung von mehr als 50.000 Arbeitsplätzen vorsieht, womit die erwarteten Entlassungen auf insgesamt 100.000 steigen. Der Aufsichtsrat des Autobauers stimmte dem sogenannten Zukunftsplan während einer in Wolfsburg abgehaltenen Sitzung einstimmig zu. Das Unternehmen kündigte außerdem an, sein Beteiligungsportfolio zu reduzieren und seine Modellpalette bis 2035 um etwa 50 Prozent zu verringern.
Der Plan gibt CEO Oliver Blume ein stärkeres Mandat, um die Veränderungen voranzutreiben, die Vorstand und Aufsichtsrat für die Zukunft des Unternehmens als wesentlich erachten. Die Reformulierung war seit Monaten im Gange und hatte vor ihrer endgültigen Genehmigung internen Widerstand erfahren.
Die Umstrukturierung erfolgt, weil Volkswagen vor Schwierigkeiten steht und seine Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit verbessern muss. Der Autobauer strebt an, seine Produktpalette als Teil dieser umfassenden Reformulierung unter der Leitung von Blume zu vereinfachen.




