Portugal hat den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) mit der Zusicherung der Regierung abgeschlossen, dass 100 % der mit Brüssel vereinbarten Meilensteine und Ziele erfüllt wurden, sicherte sich 16,3 Milliarden Euro an Zuschüssen und plant etwa 5,6 Milliarden Euro an Krediten abzurufen. Mit einem Budget von 21,9 Milliarden Euro ist der PRR das größte Investitionsprogramm, das je von der portugiesischen öffentlichen Verwaltung durchgeführt wurde.
Der Plan durchlief vier verfassungsgebende Regierungen, zwei unter António Costa und zwei unter Luís Montenegro, und sah sich Herausforderungen wie Inflation, dem Krieg in der Ukraine, Materialknappheit und steigenden Baukosten gegenüber.
Die Banco de Portugal erwartet eine Verlangsamung der Wirtschaft nach dem außergewöhnlichen Impuls des PRR, der Unternehmensverband Portugals stellt die Auswirkungen auf die Produktivität infrage, und der Europäische Rechnungshof warnte vor Transparenzmängeln. Der Artikel betont, dass finanzielle Umsetzung, physische Umsetzung und wirtschaftliche Auswirkung verschiedene Realitäten sind und dass das Land nun eine unabhängige Bewertung der Ergebnisse Projekt für Projekt benötigt.




