Der Artikel von António Covas behandelt die Bedeutung der Interkommunalen Gemeinschaften (CIM) als kritische Infrastruktur für die territoriale Entwicklung in dünn besiedelten Gebieten. Der Autor argumentiert, dass das interkommunale Produktionssystem als Priorität in der Formulierung öffentlicher Politiken betrachtet und für die nationale Strategie intelligenter Territorien förderfähig sein sollte, obwohl die techno-digitale Transformation erhebliche Schwierigkeiten hat, einen tugendhaften Entwicklungszyklus in diesen Regionen zu fördern.
Der Text unterstreicht die Notwendigkeit, die regionalen Volkswirtschaften, insbesondere die CIM, auf die in den Programmen PRR 2026, PT 2030, PTRR 2034 und PT 2034 vorgesehenen Erholungs- und Entwicklungsstrategien vorzubereiten. Covas identifiziert neun grundlegende Bereiche der gemeinsamen interkommunalen Dienstleistungsbereitstellung, einschließlich öffentlicher Verkehrsmittel mit sanfter Mobilität, Klimaschutzmaßnahmen, lokaler Lebensmittelversorgung, medizinischer Versorgung, Umwelt- und Kulturdiensten, öffentlicher Sicherheit, Verwaltungsdiensten und Bildung für den digitalen Übergang.
Der Artikel präsentiert einen detaillierten Vorschlag zur territorialen „Smartifizierung" in sieben Schritten, der die Schaffung einer operativen Missionsstruktur, die Abgrenzung eines Referenzgebiets mit distinctive lokalen Marken, die Bildung eines operativen Netzwerkakteurs, die Konzeption von Ikonographie und gravitativem Mapping, die Entwicklung kollaborativer Plattformen, die Ausarbeitung einer Netzwerkökonomie und schließlich eine Strategie des territorialen Digitalmarketings umfasst.
In der Schlussnote betont Covas, dass ohne eine intelligente Verbindung, geleitet von einem Netzwerkakteur, der den gemeinsamen Gütern und Dienstleistungen der CIM gewidmet ist, keine konkreten Ergebnisse erzielt werden können und die territoriale Vulnerabilität nicht reduziert werden wird. Der Autor schlägt ferner die Einrichtung von Kunst- und Technologieschulen in jeder CIM vor und die Erschließung des Potenzials von Hochschulinstitutionen als Plattform-Institutionen zur Förderung des territorialen Networking.




