Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Gesundheitsproblemen weltweit. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lebten im Jahr 2021 etwa 359 Millionen Menschen mit einer Angststörung, was 4,4 % der Weltbevölkerung entspricht.
In Brasilien zeigten WHO-Schätzungen aus dem Jahr 2015 eine Prävalenz von 9,3 % der Bevölkerung, was bedeutet, dass damals etwa 9 von 100 Brasilianern mit einer Angststörung lebten.
Faktoren wie Veränderungen in den Arbeitsbeziehungen, wirtschaftliche Unsicherheit, Hyperkonnektivität, soziale Netzwerke und soziale Veränderungen sind Teil eines Szenarios, in dem Stress und psychisches Leid im Bereich der öffentlichen Gesundheit zunehmend an Bedeutung gewonnen haben.
Zu den verfügbaren Behandlungen gehören Psychotherapie, Änderungen des Lebensstils sowie angstlösende und antidepressive Medikamente. Eine in der Zeitschrift Ciência & Saúde Coletiva veröffentlichte Studie mit Daten aus dem Nationalen System zur Verwaltung kontrollierter Produkte analysiert die Verwendung von medizinischem Cannabis als therapeutische Alternative für diese Störungen.




