Der politische Druck in den Kulissen von Flamengo und die Notwendigkeit, sich an das genehmigte Budget zu halten, veranlassten die Vereinsführung, ihre Investitionen in der zweiten Transferperiode zu drosseln. Der Verein war bereits an Luiz Henrique interessiert und prüfte auch die Möglichkeit, Thiago Almada zu verpflichten, entschied sich jedoch gegen als finanziell riskant eingestufte Maßnahmen.
In dieser Woche machte Flamengo Fortschritte beim Verkauf von Gonzalo Plata und Wallace Yan, was Einnahmen von insgesamt rund 109 Millionen R$ bedeutet. Die offene Frage ist der Ersatz dieser Spieler, da kein namhafter Neuzugang als Ersatz angekündigt wurde.
Die Entscheidung, die finanziellen Spielräume nicht auszureizen, hängt direkt mit der Forderung von Vereinsräten nach Einhaltung des Budgets zusammen. Das Flamengo-Statut sieht vor, dass der Vorstand automatisch seine Befugnis verliert, Vereinbarungen, Verträge, Kredite und Einnahmevorabnahmen zu tätigen, wenn die Quartalsbilanzen ein Defizit von mehr als 3% des im genehmigten Budget vorgesehenen Umsatzes aufweisen – was bereits eingetreten ist.
Genau diese statutarische Bestimmung rückte nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse in den politischen Fokus und begrenzte die Investitionsfähigkeit des Vereins, obwohl Mittel für neue Verpflichtungen verfügbar waren.




