Der Sektor des öffentlichen Nahverkehrs fordert 12.000 Millionen Euro, um die Nachfrage bis 2030 bewältigen zu können. Diese Forderung entsteht in einem Kontext, in dem erhebliche Investitionen zur Modernisierung und Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur in Spanien notwendig sind.
Miguel Ruiz Montañez, Präsident des Verbands der öffentlichen Stadt- und Metropolenverkehrsunternehmen (ATUC), ist die Stimme, die Unternehmen wie die Metro de Madrid oder Renfe vertritt. Seine Verbindung zum Verkehrssektor reicht weit zurück, da er sogar seine Doktorarbeit dem Thema der Verkehrsfinanzierung gewidmet hat.
Wie der Verantwortliche betont, verfügte Spanien bis vor Kurzem nicht über ein spezifisches Gesetz oder ein Finanzierungsmodell für den Verkehr - eine Situation, die im Gegensatz zum übrigen Europa steht. In Frankreich gibt es seit fast 50 Jahren ein Verkehrsfinanzierungsgesetz, während diese Gesetzgebung in Deutschland seit 40 Jahren in Kraft ist.




