Der Rechnungshof des Bundesstaates Piauí (TCE-PI) legte offen, dass nur 22 % der piauiensischen Gemeinden Ausgaben für die Müllentsorgung nachweisen können. Diese Information wurde in einer Diagnose des Gerichts zur Bewirtschaftung fester Abfälle im Staat präsentiert.
Der Bericht zeigt, dass mehr als die Hälfte der festen Siedlungsabfälle in Piauí immer noch eine umweltgerechte Entsorgung erhält. Dieser Prozentsatz stellt eine sehr kritische Situation bei der Umweltbewirtschaftung der piauiensischen Gemeinden dar.
Die Daten sind besonders besorgniserregend, wenn man sie mit dem nationalen Durchschnitt vergleicht. Der Index für unsachgemäße Abfallentsorgung im Staat ist mehr als doppelt so hoch wie der brasilianische Durchschnitt, was auf ein bedeutendes Defizit Piauis in diesem Bereich hinweist.
Die Diagnose des TCE-PI wirft Fragen zur Überwachung und zur Erfüllung der Umweltpflichten durch die Gemeinden des Staates auf, die offenbar sowohl bei der Dokumentation ihrer Ausgaben als auch bei der Gewährleistung der korrekten Entsorgung der von der Bevölkerung erzeugten Abfälle vor erheblichen Schwierigkeiten stehen.




